Mittwoch, 29. März 2017

Leipziger Buchmesse 2017

Die Buchmesse in Leipzig ist ein fester Termin in unserer Jahresplanung. Wir drei (Corinna, Beeke, Jonna) haben in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam Messeluft schnuppern dürfen.
Ich als Mama war schon allein mit Beeke, aber auch allein mit Jonna dort. Nur fehlte jedes Mal ein wichtiger Teil unserer Familie, also wurde 2017 ein Familienausflug daraus.

© Corinna Pehla  (es blendete, nicht wundern) 

Unser Tag war der Messe-Freitag. Um 4:45 Uhr klingelte der Wecker, die Sachen waren schon gepackt und es hieß „nur noch“ aufstehen. Der offizielle Start mit dem Auto war also gegen 6 Uhr und wir drei waren voller Vorfreude, was uns erwarten wird.

Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass wir uns keine Termine fest vornehmen. Es steht ein grobes Gerüst wer da ist, allerdings wollen wir bei einem einzigen Messetag auch einfach nur schauen, alles wirken lassen und die Zeit genießen.

Da wir ohne Stau gut durchgekommen sind und nur zwei kleine Pausen gemacht haben, waren wir pünktlich um 10 Uhr am Messegelände.

© Corinna Pehla

© Corinna Pehla

Der traditionelle Start ist bei uns in der Halle 1. Beeke und Jonna lesen ja gerne Mangas und somit waren sie ganz heiß auf die Dinge, die es dort zu entdecken gibt. Und auch ich wollte mir evtl. einen Funko Pop zulegen. Allerdings wurde vorerst nur geschaut und erst am Ende des Tages eine Kawaii-Katze mitgenommen.

© Corinna Pehla

© Corinna Pehla

© Corinna Pehla

Danach ging es zu den Jugendbüchern in die Halle 2. Hier waren wir sicherlich die längste Zeit. Wir lauschten in verschiedene Lesungen hinein, die Kinder ließen sich ein Buch von Sonja Kaiblinger signieren, die sehr nett mit uns geplaudert hatte und es gab auch einiges in der Jugendbuchhandlung zu bestaunen.

© Corinna Pehla

Auch Bettina Kiraly habe ich in diesem Jahr endlich einmal persönlich getroffen. Dies passierte wirklich durch einen Zufall und nicht bei den Jugendbüchern *grins*, doch es war ein echtes Highlight für mich. Habe ich doch gerade noch ihr Buch „Ich träumte von deiner Liebe“ gelesen und da stand sie auch schon vor mir.

© Corinna Pehla
Insgesamt war es eine gelungene Buchmesse für uns, die uns noch mehr zusammenschweißte, noch mehr Lust auf Bücher machte (wenn dies überhaupt möglich ist) und die Lust auf Leipzig 2018 weckt.


© Corinna Pehla

© Corinna Pehla

© Corinna Pehla

© Corinna Pehla

© Corinna Pehla

© Corinna Pehla

© Corinna Pehla

© Corinna Pehla

Da wir nach der Buchmesse in Halle/ Saale übernachtet haben, konnten wir den Samstag Vormittag noch zum Bummeln in der schönen Innenstadt nutzen, bevor es um 13 Uhr hieß: „Heimat wir kommen zurück“.

© Corinna Pehla

© Corinna Pehla


Ein Highlight in Halle ist sicherlich der „Rapunzelturm“. Wir wissen, dass er nicht so heißt... aber sieht ein wenig so aus... oder?

© Corinna Pehla


Montag, 20. März 2017

Das Haus, das in den Wellen verschwand von Lucy Clarke (Hörbuch)

© Corinna Pehla

Darum geht es...
Alles hinter sich lassen, komplett neu beginnen und dieses mitten im Paradies. Die besten Freundinnen Lana und Kitty gehen auf Weltreise und kehren Großbritannien den Rücken zu. Bei einem Unfall auf den Philippinen lernen sie Danny kennen. Schnell kommen sie ins Gespräch und erfahren, dass er mit einer Crew die Meere bereist. Ein Haufen junger Leute, eine Yacht und das Leben leben, dies ist das Motto.
Als die Frauen sich dann auch mit dem Rest der Mannschaft anfreunden ist schnell klar, sie reisen mit. Eine wunderschöne Zeit beginnt, bis etwas passiert, dass alles verändert...

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Mit einem Hörbuch die Meere bereisen war die Idee, als ich die erste CD in mein Autoradio schob. Über das Buch „Das Haus, das in den Wellen verschwand“ von Lucy Clarke hatte ich im Vorfeld schon ein paar begeisterte Rezensionen gelesen.
Das Cover von Hör- und Taschenbuch ist aber auch ein Eyecatcher, den ich immer mal wieder in Buchhandlungen entdeckte. Als ich dann das Glück hatte in meiner Bücherei über das Hörbuch zu „stolpern“, nahm ich es sofort mit und freute mich darauf.

Wir begleiten Lana, die nach einem Unfall ein Teil der „Blue“ wird. Jener Yacht die mit Backpackern durch die Meere fährt. Sie startet auf den Philippinen und reist über Wochen mit dem Team mit. Jeder ist ein gleichberechtigter Teil, Vorschläge werden mit einer Abstimmung entschieden und wöchentlich zahlt jeder einen Obolus um sich das Leben zu finanzieren.
Alles könnte gut sein, doch ist es in Gruppen immer ähnlich. Personen geraten aneinander, Meinungen unterscheiden sich und es gibt einen Bruch in der Dynamik.
Die Blue ist hier keine Ausnahme und die Stimmung verändert sich.

© Corinna Pehla

Für mich war der Hörspaß ununterbrochen gut, dies kann ich über „Das Haus, das in den Wellen verschwand“ wirklich sagen. Wir verfolgen die Geschichte durch Lanas Augen, die immer mal zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart wechselt.
Dabei merkt man wie Lana sich verändert und doch versucht bei sich selber zu bleiben. Dieses fällt besonders stark beim Wechsel der Zeiten auf. Immer mehr gleicht die vergangene Lana der jetzigen, die geprägt ist durch die letzten Vorfälle auf dem Schiff.

Lucy Clarke schreibt und erzählt ihr Buch sehr nüchtern und sachlich. Es sind zumeist kurze und direkte Sätze, die dieses Buch ausmachen und dem Geschehenen eine gewisse Sachlichkeit geben.
Dabei ist dies zu keinem Zeitpunkt störend, sondern zeigt eher deutlicher was die Crew und ihre Gefühle angeht.
Jede Person, jedes Korallenriff, jede Meeresbrise und jede Windböe konnte ich spüren, bekam ich zu fassen und sah ich vor meinem inneren Auge.
Diese Mischung aus inneren Bildern und der Spannung in der Geschichte ist absolut fesselnd. Von Beginn an liegt etwas in der Luft, von Beginn an merkt man das etwas passieren wird, aber es dauert, bis man es wirklich fassen kann.

Das Bonbon ist bei diesem Hörbuch sicherlich auch Ilena Gwisdalla, die mit ihrer Art zu sprechen das geschriebene Wort unterstützt und perfekt in Szene setzt.

Ich selber werde ganz sicher noch weitere Bücher von Lucy Clarke lesen. Eine Autorin mit einer besonderen Erzählart.

Mein Fazit:
Wohnen auf einer Yacht, sehen wohin das Meer einen treibt. Es könnte alles so schön sein, doch alles verändert sich und wird in diesem Buch eindrucksvoll und spannend erzählt.
Ein Hörbuch, das mir sehr gefallen hat und das ich unbedingt empfehlen möchte.

10 von 10 Punkte

Dieses Hörbuch erschien 2016 beim audio media verlag
Laufzeit: 7 Stunden, 30 Minuten (6 CDs)
ISBN: 978-3-95639-067-8
Auch als Buch und eBook erhältlich!


© Corinna Pehla
 

Donnerstag, 16. März 2017

Hallo Leben, hörst du mich? - Jack Cheng

© Corinna Pehla

INHALT:
Alex ist 11 Jahre alt, lebt mit seiner Mutter in Colorado und liebt Raketen. Seine Mum, die oftmals ihre „ruhigen Tage hat“, braucht Alex ganze Aufmerksamkeit. Er kocht, er putzt und umsorgt sie.

Doch Alex sieht dies alles durch seine kindlichen Augen und findet es eher normal als ungewöhnlich. Wichtig für ihn ist seine Rakete, die er auf einem Festival in das Weltall schicken möchte und sein Hund Carl Sagan.

Damit auch die Außerirdischen einen Eindruck vom Leben auf der Erde bekommen, bespricht Alex seinen iPod. Ein Roadtripp und ein digitales Tagebuch beginnt...



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„Hallo Leben, hörst du mich?“ von Jack Cheng ist ein Buch, das mich zwar nicht auf den ersten Blick angesprochen hatte, aber trotzdem neugierig machte.



Was mir gleich zu Beginn aufgefallen ist, war die Aufmachung mit der dieser Roman daherkommt. Mir hat sowohl das Cover, als auch der Innenteil sehr gefallen. Die wichtigen Merkmale sind mit Zeichnungen vermerkt und ich fand, dass man das Besondere des Romans schon spüren kann.


© Corinna Pehla



Alex der für sein Alter sehr reif sein muss, hat einen großen Plan. Er möchte seine Rakete, die er allein gebaut hat, in das Weltall schicken. Dafür bespielt er einen iPod um Geräusche und Geschichten der Menschen aufzunehmen. Zusätzlich macht er sich alleine auf den Weg in die Wüste um bei einem Festival seinen Raketenstart zu planen. Seine Mutter spielt hier eine eher kleine Rolle. Der Junge kocht für sie vor, plant alles akribisch und macht sich auf seinen Weg.



Das Buch wird aus der Sicht von Alex erzählt. Er bespricht den iPod und wir nehmen daran teil. Aus diesem Grund wirkt das Buch auch für sein Alter angemessen. Wir sehen Dinge mit den Augen eines elf Jahre alten Jungen. Was als einfache Reise beginnt, nimmt immer mehr Fahrt auf und stellt sein ganzes Leben auf den Kopf.



Jede Aufnahme für sich unterhält gut und ist zum Teil leicht naiv. Genau so, wie es sich für ein Kind gehört. Allerdings wundert man sich auch über die Wendungen und die Reife, die Alex dann doch an den Tag legt. Er ist für sein Alter sehr weit, was er sicherlich auch sein muss und lässt uns spüren, dass er sich sehr wohl Gedanken macht.



Für mich war die Geschichte sehr herzlich, sehr offen und zum Teil sehr traurig. Denn auch wenn Alex sein Leben als normal ansieht, er wird vernachlässigt, ihm fehlt der Halt im Leben und niemand stützt ihn.



Doch diese Reise, die Begegnungen und Wendungen verändern vieles, haben aber zum Teil auch ihre Längen. In einem Rutsch mochte ich „Hallo Leben, hörst du mich?“ nicht lesen. Es gab für mich einfach das Problem, dass sich die Geschichte zog und die Sicht des Kindes nicht immer so einfach zu lesen war.



Auch fand ich so manchen Werdegang zu leicht gelöst. Denn gibt es nicht immer jemanden im Umfeld (Schule, Lehrer, Freunde) die einen kleinen Jungen vermissen?

Auch wenn dies sicherlich eine Genauigkeit ist, die man nicht unbedingt haben darf um den Zauber der Geschichte wirken zu lassen. Mir selber stieß diese Tatsache schon auf. Und auch das Vertrauen in jede Person die man trifft, fand ich zum Teil schon beängstigend.



Mein Fazit:

Ein Buch mit viel Herz, einer tollen Wendung, aber auch einigen Längen. Für mich ist dieser Roadtripp für alle Leserinnen und Leser zu empfehlen, die mal ein etwas anderes Buch lesen möchten. Es überrascht ganz sicher.



7 von 10 Punkte

Dieses Buch erschien 2017 bei cbt
384 Seiten
ISBN:  978-3-570-16456-3
Auch als eBook erhältlich!



© Corinna Pehla

Montag, 13. März 2017

Kilala Princess 1-3 (Jonna, 7 Jahre)

© Jonna Pehla

Darum geht es:
Das Mädchen Kilala findet im Wald eine Krone. Mit dieser Krone kann sie ein Portal herbeizaubern. Wenn man dort reingeht, trifft man verschiedene Disney-Prinzessinnen und erlebt mit ihnen Abenteuer.



Die Kilala Princess Mangas waren die ersten Bücher dieser Art für mich. Ich mochte die Cover sofort und fand es so schön, dass Disney-Prinzessinnen dabei sind.

Gelesen habe ich die ersten drei Bücher. Im ersten Buch trifft Kilala auf Schneewittchen, im zweiten Buch auf Arielle und im dritten Buch auf Cinderella.
Mir haben bisher die ersten beiden Bücher besonders gut gefallen. Gefunden hat meine Schwester Beeke sie in der Bücherei und ich habe sie mir einfach geschnappt und ausprobiert.

Ich fand die Geschichten romantisch, weil Kilala sich auch verliebt und sie sind spannend, weil sie auf immer neue Abenteuer gehen kann.
Denn auch die böse Hexe von Schneewittchen kommt im ersten Buch vor, aber gruselig fand ich es nicht. Nur spannend.

Kilala bekommt für jede bestandene Aufgabe einen Edelstein. Wenn sie alle 7 Edelsteine hat, dann wird sie die 7. Prinzessin. In jedem Buch sammelt sie einen Edelstein.

Es gibt noch mehr Mangas mit Prinzessin Kilala, die ich unbedingt lesen möchte. Leider waren sie bisher alle ausgeliehen, aber beim nächsten Büchereibesuch, kann ich sie bestimmt mit nach Hause nehmen.

Für die ersten drei Bücher vergebe ich

10 von 10 Punkten

Kilala Princess ist bei Egmont Manga erschienen
 

Sonntag, 12. März 2017

Die Buchspringer von Mechthild Gläser (Beeke, 10 Jahre)

© Beeke Pehla

Darum geht es:
Amy liest für ihr Leben gerne. Als sie mit ihrer Mutter auf die Insel Stormsay reist ,macht sie eine Entdeckung, die alles verändert.Denn Amy gehört zu den wenigen Menschen die sich Buchspringer nennen können. Von da an ist es ihr möglich in all ihre Lieblingsbücher zu springen. Ab jetzt muss sie auf die Literatur aufpassen.





Von dem Buch „Die Buchspringer“ hörte ich zum ersten mal als die Autorin Mechthild Gläser eine Lesung in unserer Bücherei gegeben hat.

Sie hat aus der Geschichte gelesen und mich neugierig gemacht.Schnell war es klar das das Buch zu mir nach Hause musste.

© Beeke Pehla



Für mich war „Die Buchspringer“ mein erstes Jugendbuch. Zunächst war ich aufgeregt ob es mir gefallen würde, da es ja für ältere Leser geschrieben wurde. Aber das Buch war so aufregend, spannend und gut erzählt, dass das Lesen mir viel Freude bereitete.



Amy mochte ich sofort, da es Spaß machte mit ihr von Buch zu Buch zu springen.

Auch Will und Betsy spielten eine wichtige Rolle. Sie leben beide auch auf Stormsay und sind im gleichen Alter. Beide sind auch Buchspringer.Will mochte ich sehr, weil er Amy oft half und gut mit ihr befreundet war. Im Gegensatz zu Will mochte ich Betsy nicht ,weil ich das Gefühl hatte ihr nicht trauen zu können.

© Beeke Pehla



Das Beste an diesem Buch war allerdings das Reisen in fremde Geschichten. Manche Personen aus den Geschichten kannte ich bereits, doch es gab auch Personen die mir völlig fremd waren.



Mein Fazit:

„Die Buchspringer“ war eines der Bücher die mich begeistert haben. Ich freue mich nun auf weitere

Bücher von Mechthild Gläser und kann dieses hier nur empfehlen.



9/10 Punkten

© Beeke Pehla


Die Buchspringer ist 2015 bei Loewe erschienen
384 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7497-3
Format: Hardcover
Auch als Taschenbuch und eBook erhältlich.

© Beeke Pehla
 

Montag, 6. März 2017

Alisik 1-4 von Hubertus Fledt (Beeke,10 Jahre)

© Beeke Pehla

Darum geht es:
Als das Mädchen Alisik erwacht, ist nichts mehr wie zuvor. Sie liegt in einem Sarg auf dem Friedhof. Sie lebt nun in der Welt zwischen Leben und Tod. Der blinde Ruben kann Alisik spüren und mit ihr sprechen.



Die Alisik-Reihe besteht aus vier Büchern

  1. Herbst
  2. Winter
  3. Frühling
  4. Tod

Geschrieben wurden die Bücher von Hubertus Fledt und gezeichnet von Helge Vogt.

In der Bücherei fielen mir die Comics sofort auf, weil ich die Cover wunderschön finde. Dann habe ich gelesen worum es geht und habe die Bücher gleich mit nach Hause genommen.



Besonders gefallen hat mir das sich Alisik immer mit Ruben getroffen hat. Er kann gut zuhören und schnell verliebt sich Alisik in ihn. Das Ganze war einfach schön zu lesen und hatte viel Gefühl.

Auch die anderen Gestalten auf dem Friedhof waren gut erzählt. Nach dem Tod erinnert man sich später an sein Leben davor und sie erzählten davon. Dabei kamen oft traurige Geschichten heraus, die mich auch traurig machten.



Insgesamt konnte ich die Comics kaum aus der Hand legen. Ich würde gerne mehr in dieser Art lesen! Es hat total Spaß gemacht die vier Bücher zu lesen!

Mein Fazit:
Comics die mich begeistern konnten, bitte mehr davon!

10/10 Punkten 

Alisik erschienen bei Carlsen Comic 
ISBN Herbst: 978-3-551-77026-4, 112 Seiten
ISBN Winter: 978-3-551-77027-1, 92 Seiten
ISBN Frühling: 978-3-551-77028-8, 96 Seiten
ISBN Tod: 978-3-551-77029-5, 92 Seiten
Format: Softcover
Auch als eBook erhältlich!

 

Samstag, 4. März 2017

Die Vorstellung meines kleinen Leselisten-Büchleins

© Corinna Pehla

Führt Ihr Listen über Eure Bücher?

Für mich ist es so, dass ich in Sachen Listen und gerade in Sachen Buch-Listen ein kleiner Freak bin. Ja, man kann es wirklich so sagen.

Gelesen habe ich schon immer und ich hatte auch schon immer gut bestückte Regale. Als Kind waren sie voll mit Kinderbüchern, als Teenie zogen u.a. Serienbücher a la „Beverly Hills 90210“ ein. Und es ging weiter und weiter... von einem Bertelsman Club-Abo und vielen Buchhandlungs- und Flohmarktbesuchen füllten sich Regalbrett um Regalbrett.

Nun kommt dann irgendwann der Punkt, dass man versuchen muss den Überblick zu behalten. Bei über 1.000 Romanen wird dies schon schwerer.
Aus diesem Grund habe ich meine Excel-Liste, in der ich jedes Buch eintrage, ich habe den „Book Catalogue“ als App auf dem Handy und mein geliebtes Ringbuch.

Und genau über dieses Buch möchte ich heute schreiben, bzw. möchte ich es Euch vorstellen. Keine Sorge, es soll kein Ratgeber werden wie man etwas machen soll. Ich habe dieses Büchlein nur oft dabei und es ist für mich ein persönlicheres Nachschlagewerk als irgendwelche digitalen Listen.

© Corinna Pehla

Da ich aber nicht nur gerne Bücher habe in denen man liest, sondern auch welche in denen man schreibt, wird man erfinderisch, was das Füllen dieser Notizbücher angeht.

Also habe ich mir einfach meine 10 Punkte-Bewertung übertragen. Jeder Punkt von 10-7 wird von einer Farbe präsentiert und der Rest, der meist auch nicht meinen Geschmack getroffen hat, wird großzügig in eine Gesamtspalte verpackt.

Und wie ihr sehen könnnt, ich trage wirklich alles ein. Und wenn dann jemand aus meinem Umfeld, oder auf Facebook, etc. einen schnellen und sehr guten Buchtipp benötigt, kann ich schwups „mal eben“ reinlinsen und und mich als kleinen Schlaumeier geben.
Denn sind wir ehrlich, nicht an jedes Buch erinnert man sich in einem Lesejahr bzw, in einigen Lesejahren danach noch. Trotzdem waren sie ja 7-10 Punkte wert und sind es somit auch wert in Erinnerung getragen zu werden.

© Corinna Pehla

Und mich macht allein das Stöbern, das Dabeihaben und das Wissen glücklich, dass ich ein gesammeltes Werk des Lesens habe.

Ich bin übrigens damit erst vor zwei Jahren gestartet. Was noch nicht lange ist, aber auch einfach mal vor Augen führt, wie viel ich in der Zeit konsumiert habe.
Ein kleines Lese-Geschichtsbuch nur für mich.

Habt Ihr ähnliche Werke? Ich weiß, dass viele Leute Filofaxen... ich hoffe ich habe es richtig ausgedrückt. Ich würde mich also freuen mal von Euch zu hören. Wie geht Ihr das Projekt Lesen und die Übersicht behalten an?
Habt Ihr Fotos oder Links für mich? Würde mich wirklich interessieren.

Von hier aus schon mal liebe Grüße, seid kreativ und zeigt es.

Corinna