Montag, 11. Dezember 2017

Racing Love - Poleposition für die Liebe von Bettina Kiraly (1)

© Corinna Pehla

Dieses eBook ist der Beginn der "Racing Love"-Reihe
Es handelt sich hierbei um ein Rezensionsexemplar!

Darum geht es:
Er liebt den Erfolg und er liebt schöne Frauen. Frederick Aigner hat es geschafft. Er ist nicht nur ein äußerst bekannter Formel1-Fahrer, auch die Frauenherzen fliegen ihn nach.
Dabei hat er eine einzige Regel, nur keine Beziehung und keine Frau bleibt länger als eine Nacht bei ihm.
Jedoch ändert sich einiges, als er auf seine neue Gärtnerin Ava trifft. Sie sieht nicht nur jünger aus als sie ist, nein, sie ist auch der legere Typ und ein Fan vom Rennsport.
Eine Freundschaft entsteht, aber mehr auf keinen Fall...

**********

Zeit für eine Wiederholung:
Ich liebe die Bücher von Bettina Kiraly!
Dies ist ein Fakt, der mir auch bei „Racing Love – Poleposition für die Liebe“ bewusst wurde. Schließlich hat mich auch dieser erste Teil ihrer neuen Reihe voll erwischt.

  1. Racing Love – Poleposition für die Liebe
  2. Racing Love – Boxestopp für einen Kuss

Der zweite Teil wird noch erscheinen, ist aber schon ganz fest eingeplant. Doch nun zu diesem ersten Band.

Gleich zu Beginn lernen wir Frederick kennen und merken recht schnell wie er zu Beziehungen steht. Er ist zwar mit Frauen zusammen, doch unverbindlich. Dies ist ihm sehr wichtig und seine eiserne Regel.
Ava ist genau das Gegenteil. Sie ist ein offener Mensch, steht nicht auf materielle Dinge und wirkt jünger als sie ist. Die erste Begegnung der Beiden ist hier sehr lustig zu lesen, denn es herrscht nicht gerade Sympathie und eher eine ablehnende Haltung.
Das sich das Blatt wendet und dann die Freundschaftslinie gefahren wird, hat unheimlich viel Spaß gemacht.

Was Bettina Kiraly zusätzlich sehr gelungen ist, wir merken dieses Knistern in der Luft, wir lesen von der wirklich guten Freundschaft und haben dabei Fredericks Haltung jederzeit im Hinterkopf. Immer ist klar, er ist kein Typ für eine Beziehung, er freut sich über die platonische Freundschaft und doch, da ist etwas in der Luft. Dies ist so gut gelungen und dies war es auch, was mich immer zum Buch gezogen hat, auch wenn sehr oft eigentlich keine Zeit zum Lesen war. Eigentlich...

Auch der lockere und sehr unterhaltende Schreibstil hat mir wie immer sehr gefallen. Bettina Kiraly weiß wie sie unterhalten kann und sie weiß wie sie Leserinnen und Leser am Buch hält. Die Kapitel waren so aufgeteilt, dass man Pausen hätte einlegen können und nicht zu lange auf einen Break warten musste, nur das Pausieren war für mich nicht immer einfach, schließlich musste ich doch wissen wie es weitergeht.

Auch das dieses Buch im Wechsel der Protagonisten geschrieben wurde, war sehr gut gelöst. So wurde mal ein Kapitel aus Avas Sicht geschrieben und dann wieder eines aus der Sicht von Frederick. Dies hat aus dem Grund so gut geklappt, als dass wir merkten warum Missverständnisse entstanden sind, warum jemand etwas so oder so versteht und warum jemand handelt, wie er es tut. Wunderbar.

Ich selber freue mich wahnsinnig darauf wieder einen Blick hinter die Kulissen der Formel 1 zu werfen und einen zweiten Teil zu beginnen. Weiter so!

Mein Fazit:
Ein unterhaltender und schöner Roman und dies nicht nur für Fans des Rennsports. Charaktere die uns persönliche Einblicke durch ihre eigene Sichtweise geben, haben für mich eine sehr gute Nähe zugelassen. Ich freue mich auf Teil 2.

9 von 10 Punkten

Dieses Buch erschien 2017 bei Digital Publishers 
Seiten: 293 
ISBN: 978-3-96087-534-5(Taschenbuchausgabe)
Format: eBook

(auch als Taschenbuch erhältlich, siehe ISBN-Nr)

Montag, 4. Dezember 2017

Einzig von Kathryn Evans

© Corinna Pehla
Bei diesem Buch handelt es sich um einen Einzelroman

Darum geht es:
Der Horror für jeden Menschen.
Du hast nur 1 Jahr Zeit für dein Leben. 1 Jahr, in dem Du sein kannst wie du bist und tun kannst, was du möchtest. Nach dieser Zeit wird jemand anderes für dich weiterleben und du hast alles verloren.
Die 16 Jahre alte Teva ist genau so ein Mensch und ein halbes Jahr ihrer Zeit ist schon um. Dann wird ein anderes Ich für sie weiterleben, denn davon schlummern viele in ihr.

**********

Auf das Buch „Einzig“ von Kathryn Evans bin ich durch einige Booktuber aufmerksam gemacht worden. Immer wieder habe ich Rezensionen zu eben diesem Jugendbuch gesehen und als ich es dann in der Stadtbibliothek fand, ging es nicht anders, es musste mit nach Hause.

Mich hat das Leben von Teva faszinierd. Natürlich nicht in dem Sinne, dass ich es für mich möchte, doch das Bewohnen von mehreren Seelen in einem einzigen Körper und lediglich die Chance auf ein Jahr Lebenszeit, war schon spannend.

Was ich zu Beginn noch dachte war, dass sich nach eben diesem Jahr das eigene Ich auflöst und ein anderes Ich in diesem Körper weiterlebt. Das dies nicht passiert ist hier kein Spoiler, sondern auf den ersten Seiten schon zu lesen. Es gibt viele Tevas, für jedes Lebensjahr ist eine neue „geboren“ und eben diese führt das Jahr dann auch zu Ende. Die alten Tevas hingegen sterben nicht, sondern sind nur nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen.
Freaky? Ja das stimmt wohl!

© Corinna Pehla
Und wir lernen schon auf Seite 1 die neue Teva kennen. Sie löst sich von der alten Gestalt und wir begleiten sie in ihrem Jahr. Dabei wird schnell klar, dieser Teenager denkt nicht einmal daran, nach einem Jahr in Rente zu gehen. Teva will leben, sie will ihre Freundschaften und ihre Leidenschaften nicht verlieren. Diese knappe Zeit, der Druck der auf ihr lastet und das Bemerken einer neuen innerlichen Persönlichkeit, macht das Buch interessant.

Für mich war der Schreibstil von Kathryn Evans zwar gut, allerdings auch mit Längen. Ich hätte mir etwas mehr Lebendigkeit gewünscht und auch etwas mehr Schwung. Zwar geht es in der Geschichte voran, zum Ende hin war es für mich aber, als würden die Seiten knapp werden und es mussten viele Dinge auf den restlichen 50 Seiten verpackt werden.
Auch die Auflösung und das Ende war für mich nicht zufriedenstellend. Ich hatte ganz ehrlich damit gerechnet, dass es einen Cliffhanger geben wird und dann das richtige Ende im nächsten Buch stattfindet, aber ich wurde eines besseren belehrt.

Und ja, ich wünsche mir auch oftmals Einzelbücher. Aber hier hätte etwas mehr Tiefe und ein zweiter Teil der Geschichte gut getan, denn die Idee ist interessant und die Protagonistin war so in Ordnung, als das ich noch mehr von ihr lesen würde.

Meine Abzüge gehen ganz klar auf die Länge zu Beginn von „Einzig“ und dann auf die vielen schnellen Ereignisse am Ende zurück.

Sehr schade.

Mein Fazit:
Eine gute Idee, aber eine Umsetzung die mir nicht komplett gefallen hat. Zwar gab es einen guten Mittelteil, aber einen schwachen Anfang und ein überstürztes Ende.

6 von 10 Punkten

Dieses Buch erschien 2017 bei Fischer
Seiten: 368
Format: Klappenbroschur
ISBN:978-3-7335-0297-3

Auch als eBook erhältlich!

Samstag, 2. Dezember 2017

Im Tal des Fuchses von Charlotte Link (Hörbuch)

© Corinna Pehla
Bei diesem Hörbuch handelt es sich um einen Einzelband

Darum geht es:
Es beginnt alles mit der schnellen Suche nach Geld.
Vanessa Willard erlebt einen ganz normalen Tag, zwar ist sie im Streit mit ihrem Mann auseinander gegangen, allerdings passiert dies in den besten Ehen und so wartet die junge Frau auf ihren Liebsten. Dieser führt nur kurz den Hund aus und wird sie dann wieder auf dem malerischen Rastplatz treffen. Schließlich wollen beide noch nach Hause und haben mit ihrem Auto nur einen kurzen Zwischenstopp eingelegt. So ist der Plan, doch das Leben schreibt andere.

Denn Vanessa Willard ist kurz darauf verschwunden.
Verschleppt und in eine Kiste gesteckt. Das Ziel? Möglichst schnell und möglichst viel Lösegeld bekommen. Ihre Nahrung im Sarg reicht für eine Woche... doch dann wird der Täter verhaftet, bevor er überhaupt mitteilen kann, dass er eine Geisel hat und Lösegeld fordert... die Zeit läuft...

**********

Ich mag die Bücher von Charlotte Link unheimlich gerne und ich finde sie gehört zu den Autorinnen, die so vielfältig schreiben, dass man nicht sofort weiß, wohin die Reise gehen wird.

„Im Tal des Fuchses“ ist so ein Buch. Wir haben zu Beginn die Vorstellung des Täters als Kind, die Abenteuerlust und die Entdeckung einer Höhle. Dann kommt der eigentliche Roman und wir lernen Vanessa kennen. Erleben den Streit mit ihrem Mann und die Hoffnung auf ein Happy End, wenn sie sich eine Verschnaufpause geben und Vanessa am Auto auf dem Rastplatz bleibt, statt gemeinsam mit dem Hund zu gehen. Beide wollen nach Hause und beide wollen sich versöhnen.

Aber wir lernen auch die Schattenseite kennen. Ihre Entführung, den Täter und sein Leben.

© Corinna Pehla
Was hier so eindeutig beginnt, wird ein Buch mit sehr vielen Facetten. Denn diese grausame Tat nimmt kein gutes Ende und so begleiten wir Ryan, den Täter, Jahre nach diesem Verbrechen. Er wurde nie zur Rechenschaft gezogen, versucht wieder auf die Beine zu kommen und neu zu beginnen. Doch es wird ihm nicht leicht gemacht.
Gleichzeitig begleiten wir auch Jenna. Sie ist neu in der Gegend, arbeitet für ein Magazin und wird von ihrer besten Freundin mit Matthew verkuppelt. Er ist der Ehemann von Vanessa Willard. Es sind Jahre vergangen und doch schwebt dieses Ereignis immer über ihm. Und dann verschwindet wieder eine Frau...

Für mich war bei diesem Hörbuch das faszinierende, dass ich zwischen den Stühlen saß. Ja, Ryan hat etwas grausames getan. Der Horror für jeden Menschen, lebendig begraben zu werden und Ryan muss dafür bestraft werden.
Und doch... auf eine ganz besondere Weise möchte man auch, dass er ein gutes Leben bekommt. Er hatte es nie einfach und durch dieses Kennenlernen erhofft man sich auch, dass er Fuß im Leben fasst und neu beginnen kann.
Und gerade mit diesem Zwist hatte ich hier zu kämpfen. Bin ich doch zutiefst geschockt gewesen, hoffte ich aber gleichzeitig auf die Sonnenseite für den Verbrecher. Auch wenn sich dieser innerliche Streit bei mir immer wieder schlichtete, ich konnte mich erst kurz vor dem Ende auf die Position für oder gegen Ryan entscheiden.

Charlotte Link hat mir ihrem Buch „Im Tal des Fuchses“ auf jeden Fall einen Roman geschrieben, der sehr gute Wendungen hatte und mich mitleben ließ.Ich wurde überrascht, fieberte mit und hoffte das Beste. Gerade auch das Ende war gelungen, wenn auch nicht zu 100% für mich.
Es gab da Dinge die ich mir anders gewünscht hätte und die ich leider bemängeln muss.

So hätte es hier doch ein wenig mehr Logik geben können. Vielleicht mag dies auch das falsche Wort sein, aber bestimmte Dinge die im zweiten Handlungsstrang passierten waren für mich so weit hergeholt, dass ich es etwas schade fand. Leute die dieses Buch gelesen/gehört haben, wissen vielleicht was ich meine.
Gerade das Verschwinden der zweiten Frau und ihre Auflösung warum dies passierte war zwar schlüssig, aber in der Ausführung nicht mein Fall.

Allerdings sollte man sich hiervon nicht abschrecken lassen, denn bis auf diesen Punkt ist es eine wunderbare Geschichte, die sehr spannend erzählt wird.

Gesprochen hat dieses Hörbuch die Schauspielerin Gudrun Landgrebe, die ich schon sehr häufig in Filmen und Serien bewundern durfte. Auch dort hat sie zumeist eine sehr ruhige Sprechart, die auch hier gezeigt wird und wunderbar passt. Es war ein Genuss ihr zu lauschen.

Mein Fazit:
Ein Buch, welches mir gefallen hat, bei dessen Ende ich aber nicht ganz glücklich zurückgelassen wurde. Ich hätte mir eine andere Wendung gewünscht.

7 von 10 Punkten

Dieses Hörbuch erschien 2013 bei Random House Audio
Laufzeit: 432 Minuten, 6 CDs
Gekürzte Lesung!
ISBN: 978-3-8371-2201-5

Dienstag, 28. November 2017

Lesung mit Mareike Krügel am 17.11.2017

© Corinna Pehla
Manchmal habe ich wirklich Glück. So wusste ich bereits im Vorfeld, dass die Autorin Mareike Krügel in der Buchhandlung Vielseitig in Verden (Aller) eine Lesung halten wird. Allerdings war ich mir immer nicht ganz so sicher, ob der Roman auch etwas für mich ist und eine Begleitung fehlte auch...

Über Facebook gab es dann einen Tag vor dem besagten Termin ein Gewinnspiel und ich hatte Glück und habe eine Karte für die Lesung gewonnen.

So war schnell klar, dieser Freitag steht wieder im Zeichen des Buches und ich lasse mich mal überraschen, was auf mich zukommen wird.

© Corinna Pehla
Der Roman „Sieh mich an“ von Mareike Krügel erzählt die Geschichte von Katharina an nur einem Tag in ihrem Leben. Denn Katharina hat einen Knoten in ihrer Brust ertastet. Doch heute, an eben diesem Tag soll alles noch einmal so sein, wie immer. Sie hat einen Termin zur Untersuchung und ihren Lieben nichts erzählt. Schließlich möchte sie ihre Normalität so lange aufrecht erhalten, wie es geht.

Da ich selber das Thema sehr emotional und schwer finde, war ich nun auf die ersten gelesenen Seiten gespannt.

© Corinna Pehla
Die Lesung an sich fand in der Buchhandlung selber statt. Ausgestattet mit Stühlen in einem gemütlichen Ambiente, durften wir Besucher vor dem Termin noch stöbern und uns inspirieren lassen, denn diese Buchhandlung bietet wirklich eine so gute Auswahl und so besondere Bücher, wie man sie nur selten findet.

Mareike Krügel an sich ist eine sehr lockere Frau. Sie stellte sich so vor, als würden wir uns alle schon lange kennen. Wir erfuhren, dass sie zwar mit Brille liest, aber keine benötigt. Doch durch das Nasenfahrrad bekäme sie eine Sicherheit beim Vortragen und sähe schick und belesen aus. Sehr sympathisch und der erste Lacher war somit schon vorhanden.


© Corinna Pehla
Zum Buch an sich kann ich natürlich nur das sagen, was ich nun auf der Lesung gehört habe. Allerdings ist der Schreibstil zwar ernst, trotzdem so locker und kurios, dass es keine traurigen oder besorgten Zuhörer gab. Ganz im Gegenteil. Es wurde gekichert, gebannt gelauscht und die Vorlesezeit genossen.

Das ich dieses Buch mit nach Hause genommen habe war klar, dass es auch signiert werden musste. Und auch das Kinderbuch „Zelten mit Meerschwein“, von welchem mir Mareike Krügel noch berichtete, machte nun auch im Nachhinein neugierig. Ist es doch sicherlich etwas für die jüngste Kapitelleserin. Damit ist dann der Erscheinungstermin des Kinderbuches im Februar 2018 gemerkt.
© Corinna Pehla
Mein Fazit:
Es war ein entspannter und schöner Abend. Ich fühlte mich wunderbar unterhalten und habe die Zeit sehr genossen.

Donnerstag, 23. November 2017

Verliebt bis über alle Sterne von Susan Elizabeth Phillips (8)

© Corinna Pehla
Dieses Buch ist der 8. Teil der Chicago Star-Reihe.
Er kann allerdings auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Darum geht es:
Sie ist so ganz anders, als die anderen Frauen. Piper Dove ist Privatdetektivin. Zwar läuft ihre Kanzlei alles andere als gut und das Wasser steht der jungen Frau bis zum Hals, doch sie hat einen Plan. Sie wird den ehemaligen Quarterback der Chicago Stars, Cooper Graham, so gut beschatten, dass ihre Auftraggeber ihr einfach Folgeaufträge geben müssen.
Dumm nur, dass Cooper sie sofort enttarnt und sie daraufhin den Job verliert.
Doch wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich ein Fenster und schwups arbeitet sie nicht als Coopers Beschatterin, sondern für den Sportler, denn Cooper kann jede Hilfe gebrauchen, die er kriegen kann...

**********

Ich liebe die Bücher von Susan Elizabeth Phillips und die Chicago Star-Reihe war die erste, die ich von ihr gelesen habe. Lange streubte sich die Autorin und wollte nichts neues über die Sportler schreiben, doch nun geht es weiter.

© Corinna Pehla

Hier kommt die Reihenfolge:
  1. Ausgerechnet den
  2. Der und kein anderer
  3. Bleib nicht zum Frühstück
  4. Träum weiter, Liebling
  5. Verliebt, verrückt, verheiratet
  6. Küss mich, wenn du kannst
  7. Dieser Mann macht mich verrückt!
  8. Verliebt bis über alle Sterne

Bevor man nun in Panik ausbricht, weil ein Interesse an dieser Reihe besteht, aber die Stückzahl von 8 Titeln abschreckt... es sein gesagt, dass jedes Buch sehr gut einzeln gelesen werden kann. Bei mir selber ist es auch schon sehr lange her, dass ich zum letzten Mal ein Buch der Reihe gelesen habe.

© Corinna Pehla
Was mir bei dieser Geschichte sofort auffällt ist, dass beide Protagonisten sich in nichts nachstehen. Cooper mit seinem durchtrainierten Körper, seiner Kraft, die durch den Sport kam, versprüht schon äußerlich eine gewisse Autorität aus. Allerdings steht Piper ihm hier in nichts nach.
Sie ist ausgebildete Leibwächterin, kann mit dem Auto umgehen und Verfolgungsjagden fahren und auch im Umgang mit Waffen ist sie geübt.

Die Frage ist hier sicherlich, wer beschützt hier wen?

Was mir gefallen hat war, dass sich beide zu Beginn noch nicht grün sind. Es gibt Zickereien, Wortgefechte und verbale Attacken, die nie zu vulgär werden und sich dadurch wunderbar lesen lassen. Es war ein Genuss, wenn sich beide mit Worten duellieren.

Zusätzlich bringt die Geschichte auch eine gewisse Spannung mit sich, denn Piper wird hier noch voll in ihrem Element sein und ihre Fortbildungen durchaus einsetzen können.
Das hat mir gefallen, ist sie doch so anders als viele andere Buchcharaktere und steht dem männlichen Part in nichts nach. Zum Teil ist es sogar so, dass sie die taffere von beiden ist, was mir gefallen hat.

© Corinna Pehla
Die Liebesgeschichte hätte für mich noch ein wenig intensiver sein können. Susan Elizabeth Phillips schreibt war locker und leicht. Trotzdem waren es sehr viele Baustellen in diesem Buch. Manchmal ein wenig zu viel, wenn ich an das Gelesene zurückdachte. Ein größeres Hauptaugenmerk auf Romantik und Liebe mag ich dann noch ein Stück lieber.

Mein Fazit:
Mir hat „Verliebt bis über alle Sterne“ von Susan Elizabeth Phillips gefallen, auch wenn ich kleine Einschränkungen geben muss. Für Neueinsteiger werden diese sicherlich nicht auffallen, für mich, die aber weitere Bücher von ihr kennt, war dieses hier im Vergleich zu den anderen Büchern ein wenig schwächer.

8 von 10 Punkten

Dieses Buch erschien 2017 bei blanvalet
Seiten: 480
ISBN: 978-3-7341-0342-1
Format: Klappenbroschur

Auch als eBook erhältlich!


© Corinna Pehla
 

Montag, 20. November 2017

Der fabelhafte Regenschirm von Sarah Storm (1) (Jonna, 8 Jahre)

© Jonna Pehla
Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil der Reihe

Darum geht es:
Als die Geschwister Ella und Paul den alten Regenschirm ihres Opas finden, beginnt ein Abenteuer. Der Regenschirm bringt sie an einen komischen Ort. Hier gehen die Menschen mit Kühen und Schafen an der Leine spazieren, es gibt Gemüse in der Waffel, statt einem Eis und auch die Erwachsenen sind seltsam.

**********

„Der fabelhafte Regenschirm“ von Sarah Storm war ein Geschenk meiner Mutter. Ich habe das Buch schon oft in der Hand gehabt und es mir aber nie selber gekauft.

Hier kommt die Reihenfolge der Bücher:

  1. Die verrückte Stadt
  2. Rettung für das Zebra
  3. Eine bahnbrechende Erfindung
  4. Hilfe für die sprechenden Tiere
  5. Das große Ritterturnier
© Jonna Pehla
Als ich mit diesem ersten Teil angefangen habe, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Ich war so begeistert, dass ich es erst einmal jedem erzählt habe, wie toll ich es finde.

Denn in „Die verrückte Stadt“ erleben Ella und Paul ein großes Abenteuer. Sie sind Geschwister und wissen nicht, dass der Regenschirm vom Opa verzaubert ist.
Als sie den Regenschirm draußen aufklappen, sind sie auf einmal in einer ganz anderen Welt. Das war für mich gleich spannend, weil ich ja nicht wusste, wo sie gelandet sind.

© Jonna Pehla
Der Ort war so witzig, weil alles ganz anders ist als hier. Ich habe mir vorgestellt wie es für mich wäre und musste lachen.
Insgesamt habe ich ganz oft gegrinst und gelacht, weil es so lustig war. Aber es ist auch spannend, weil etwas passiert, was Ella und Paul erst einmal schaffen müssen. Denn sie wollen ja auch wieder nach Hause.

Das Cover finde ich sehr schön, weil sich die Schrift von „Der fabelhafte Regenschirm“ toll anfühlt und es neugierig macht.
Es sind auch nicht zu viele Seiten (128) und die Schrift ist schön groß. Auf fast jeder Seite ist eine Zeichnung und vor der Seitenzahl ist ein kleiner Regenschirm. Die Zeichnungen finde ich sehr schön und ich konnte mir beim Lesen immer vorstellen, wie es ihnen gerade in der Situation geht.

© Jonna Pehla
Für Kinder ab 8 Jahren geeignet.

Mein Fazit:
Ein total gutes Buch, bei dem ich unbedingt den zweiten Teil lesen möchte. Ich habe es in zwei Tagen gelesen.

10 von 10 Punkten

Dieses Kinderbuch erschien 2016 bei Loewe
Seiten: 128
ISBN: 978-3-7855-8434-7
Format: Hardcover 

© Jonna Pehla

Donnerstag, 16. November 2017

Lesung mit Susan Elizabeth Phillips am 09.11.2017... oder ein toller Tag in Hannover

© Corinna Pehla
Susan Elizabeth Phillips gehört für mich zu den Autorinnen, bei denen ich mir sicher sein kann, dass mir jedes ihrer Bücher gefallen wird.

Als ich dann über Facebook hörte, dass sie eine Lesung in Hannover hält, musste ich unbedingt hin.
Zusammen mit der Leseente Anja wurde der Plan schnell Realität. Wir haben Tickets geordert, freuten uns wochenlang auf einen tollen Nachmittag und Abend in Hannover.

Aus Wochen wurden Tage und schwups war es der 09.11.2017 und ich stand auf den Bahnsteig. Bereit in Richtung Hannover aufzubrechen.

Und wie das so bei Lesefreundinnen ist, die sich schon 8 Jahre kennen (ja Anja, so lange dürfte es sein), wir schnabbelten bereits im Zug über Bücher, den Alltag und viele lustige Dinge. Immer wieder schön, wenn man so locker zusammen losziehen kann.

© Corinna Pehla
In Hannover angekommen, mussten wir zuerst den Elbenwald erkunden. Ja die Zauberstäbe der Harry Potter-Filme üben eine wahnsinnige Anziehungskraft aus, auch wenn ich für meinen Teil keinen kaufen werde. Aber schauen kann man ja mal.
Auch ein NanuNana wurde bestaunt und ja, auch die erste Buchhandlung fand natürlich reges Interesse.

Doch die Aufmerksamkeit galt dem Hugendubel und der Lesung, die in Kürze dort folgen sollte. Doch bevor es losging mussten wir das Angebot studieren, es wurden Neuerscheinungen gefunden und interessante Gespräche geführt.
Tja und diese Neuerscheinungen brachten meiner Tochter Beeke doch glatt noch ein Geburtstagsgeschenk ein und mir eine neue Büchertasche.

Doch nun zur Lesung und darum soll es doch gehen.

© Corinna Pehla
Susan Elizabeth Phillips ist eine wahnsinnig sympathische Frau. Und auch wenn ich dies aus einer vorherigen Lesung bereits wusste, habe meinen Eindruck auffrischen können und ja, ich mag sie live und in Farbe unheimlich gerne.

Wie eine Showmasterin stürmte sie die Buchhandlung. Klatschte und Leserinnen und Leser (jawohl, es waren auch Männer zugegen) ab und brachte ordentlich Stimmung in die Runde.

Begleitet wurde sie von einer Übersetzerin, die immer wieder das gesprochene Wort ins Deutsche übermittelte und so konnte die Lesung losgehen. Es gab eine kurze Vorstellung, in der wir Hintergründe über die Autorin erfuhren, die sowohl buchlastig, als auch privat waren.

Gelesen wurde aus „Verliebt bis überalle Sterne“ natürlich auch. Ich selber hatte schon den ersten Abschnitt zu Hause gelesen und freute mich nun auch noch einmal daran, diesen Teil vorgelesen zu bekommen.
Zunächst passierte dies auf deutsch, aber es wurde auch ein Part von Susan Elizabeth Phillips selber gelesen.

© Corinna Pehla
Nach diesem Part gab es ein kleines Gewinnspiel. Wir Zuschauer mussten nämlich auch mitwirken und anhand von Stichpunkten Fragen zu ihren Büchern beantworten. Als Belohnung gab es dafür eine rote Clownsnase, was viel Freude in die Runde brachte.
Und ich denke, damit zeigt man auch die Lockerheit, die hier verbreitet wurde.

© Corinna Pehla
Zum Ende des Spektakels, denn dies war es dank dieser flippigen Frau auf jeden Fall. Wurden noch Fragen gestellt, die sie sehr ausführlich und mit ihrem ganz eigenen Charme beantwortete.
Hach es war so toll!
Was ich noch anmerken möchte. Mein Englisch ist leider nur einseitig gut. Also ich kann die Sprache dank Serien, Late Night Shows und Interviews sehr gut verstehen, leider aber nur dürftig sprechen (Selbstbewusstsein wo bist du bloß?), allerdings hat sie eine so klare Aussprache und eine so freundliche Art, dass man sich einfach trauen möchte und ich selber hätte wirklich keine Übersetzung gebraucht. Es war dieses komplette Paket, dass hier einfach wunderbar harmonierte und durch das man das Gefühl hatte zwei gute Bekannte vorne am Pult sitzen zu haben.

Die Leseente und ich sind nach der Signierstunde müde, aber auch sehr glücklich wieder mit dem Zug nach Hause getuckert. Und beim nächsten Mal sind wir bestimmt auch wieder gerne dabei.

© Corinna Pehla